Feuchtigkeitsschäden in Fassade und Mauerwerk machen sich oft erst bemerkbar, wenn der Schaden bereits weit fortgeschritten ist und Hausbesitzer ihn nicht mehr selber reparieren können. Dann muss der Fachmann ran, denn für die Instandsetzung von schadhaften Fassaden- oder Mauerteilen, Holz- und Dachkonstruktionen benötigt man Fachwissen.

Holz- und Bautenschützer erkennen Schäden am Mauerwerk, setzen durch Salz oder Feuchtigkeit geschädigte Mauerteile instand und dichten innen und außen liegende Wände gegen eindringende Feuchtigkeit ab. Zudem beseitigen sie Schäden an Fachwerk- und Dachkonstruktionen aus Holz, die durch Pilze, Schwämme und Insekten hervorgerufen wurden, und schützen das Holz dauerhaft.

Vor einer Sanierung wird der Schaden gründlich analysiert. Sie begutachten das Gebäude und wählen anschließend aus unterschiedlichen Sanierungstechniken die geeignetste Variante aus.

Mauerwerk
Bei schadhaftem Mauerwerk ist der Fachmann gefragt (Bild: Pixabay)

Schadenbegrenzung

Abhängig vom Schaden und der Sanierungsmethode legen Bautenschützer das Fundament frei, entfernen Putz oder Wandanstriche und stemmen Mauerwerk auf. Sie schleifen Mauerteile ab, bereiten den Untergrund für die Sanierung vor, mischen Putz und bearbeiten Steine. Zum Schutz vor Feuchtigkeit, oftmals bei Mauerwerk, das unter der Erde liegt, bringen sie Gewebematten zusammen mit einem Bitumenanstrich auf der Mauer auf. Beispiele dazu findest Du in unseren Referenzen. Ein kurzer Film zeigt Dir wie wir arbeiten.

Ist das Gebäude von Pilzen und Schwämmen befallen, pumpen sie spezielle Flüssigkeiten in Wände. So wird das Mauerwerk erhalten. Sie bringen auch Kunstharze und andere Chemikalien in das Mauerwerk ein, um die Hauswand vor Feuchtigkeit zu schützen.

Fachmann für Holzschäden

Die Beseitigung von Schäden an Dachkonstruktionen aus Holz ist ähnlich anspruchsvoll. Wenn ein Dachstuhl vor Feuchtigkeit, Pilzen oder Pilzbefall geschützt werden soll, werden die Holzbalken mit geeigneten Chemikalien behandelt, schadhafte Teilstücke ausgetauscht, die Oberfläche zum Schutz behandelt und zu guter Letzt versiegelt. Wichtig: Jeder Arbeitsschritt muss im Detail dokumentiert werden.

Holz- und Bautenschützer tragen ein hohes Maß an Verantwortung. Ihre Arbeit schützt ein Bauwerk für die nächsten Jahre dauerhaft. Dafür brauchen sie Sorgfalt und Geduld; ein gutes technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und körperliche Fitness.

Bei inserfBautenschutz kannst Du die Ausbildung in drei Jahren absolvieren. Ein nettes Team wird Dir dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Voraussetzungen

  • Realschulabschluss
  • Grundverständnis in Biologie, Chemie sowie Physik und Mathematik

Azubis lernen bei uns unterschiedlichen Baustoffe und Materialien kennen. Sie werden im Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen und Maschinen und in notwendigen Arbeitstechniken geschult.

  • Wie wird der Putz von einer Wand entfernt?
  • Wie trägt man neuen Putz richtig auf?
  • Wie werden Gebäude dauerhaft abgedichtet?
  • Welche Chemikalien sind für welchen Zweck geeignet?

Der Beruf ist aufgeteilt in die beiden Fachbereiche Holzschutz sowie Bautenschutz; im dritten Lehrjahr können sich die Azubis auf einen Bereich spezialisieren.

Wir bezahlen im ersten Lehrjahr 990,- Euro, im zweiten 1254,- Euro und 1.420 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Nach der Ausbildung besteht bei uns die Chance auf eine Festanstellung, zu einem attraktiven Einstiegsgehalt.

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Holz- und Bautenschützer – Wir bilden aus!

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