ISOTEC Horizontalsperre Paraffin
ISOTEC-Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit
 
Das ISOTEC-Verfahren gehört zur Gruppe der Bohrlochinjektionsverfahren. Es ist ein Verfahren höchster Wirksamkeit, was unabhängige Prüfberichte der Bundesanstalt für Materialprüfung und der WTA (Wissenschaftlich Technischer Arbeitskreis für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.) belegen.

Untersuchungen der Technischen Universität Hamburg-Harburg haben zudem nachgewiesen, dass das Verfahren das Mauerwerk zu 99 Prozent dicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit macht.

Das ISOTEC-Spezialparaffinverfahren wird nachträglich in das Mauerwerk eingebracht. Es wird modernste Technologie verwendet, die das Mauerwerk austrocknet und es anschließend mit einem Spezialwachs kapillar gegen aufsteigende Feuchtigkeit abdichtet.Um die Austrocknung zu ermöglichen, werden zunächst Bohrlöcher in der gesamten Injektionsebene des durchfeuchteten Mauerwerks hergestellt. Das Besondere ist, dass in diese Bohrkanäle temperaturgeregelte, elektrische Spezialheizstäbe zur Austrocknung des Mauerwerks eingeführt werden.

Sind alle Bohrlöcher mit Heizstäben bestückt, werden sie an ein spezielles ISOTEC Temperaturregelgerät angeschlossen. Dadurch wird eine elektronische Temperaturüberwachung gewährleistet und das Mauerwerk über 105° C erhitzt und im Injektionsbereich ausgetrocknet. Dies ist auch absolut notwendig, da auf diesem Wege die kapillaraktiven Baustoffporen vom Wasser befreit werden und gleichzeitig Platz geschaffen wird für das flüssige Spezialwachs.


Erst nach der völligen Austrocknung sind die Poren wieder in der Lage, einen Injektionsstoff aufzunehmen. Die ISOTEC-Mitarbeiter entfernen die Heizstäbe und befüllen nun die wieder aufnahmefähigen Poren im nächsten Arbeitsschritt mittels spezieller Vorratsbehälter über die Bohrkanäle mit erhitztem flüssigem und absolut umweltverträglichem Wachs. So breitet es sich kapillar über die Poren über den gesamten Wandquerschnitt im Bereich der Injektionsebene aus.


Mit dem Abkühlen des Mauerwerks ändert sich auch der Aggregatzustand des Wachses: Es härtet aus und schließt die Baustoffporen und somit den Wandquerschnitt dauerhaft gegen aufsteigende Feuchtigkeit.


Der Effekt ist eindeutig. Im Mauerwerk hat sich eine 15 bis 20 cm starke Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit gebildet.
 
( Mehr über Isotec unter  http://isotec.de/feuchte-waende/horizontalsperre.html )