Sanierung fand im Jahre 2008 statt.
Bei dem Objekt handelt es sich um eine Villa aus der Gründjahrezeit. Erd- und Obergeschoss werden als Wohnraum genutzt. Im Souterrain des Objektes befinden sich eine Arzt- und eine Physiotherapiepraxis. Die Nutzer der Souterrainräumlichkeiten klagten über Feuchtegeruch und beginnende Feuchtigkeitsschäden an den Außenwandbereichen.
Die Analyse der Feuchtigkeitsschäden ergab, dass das Gebäude keine funktionsfähigen Abdichtungen mehr besitzt, was sich anhand des Alters des Gebäudes begründen lässt. Für eine weitere hochwertige Nutzung der Souterrainräume war es notwendig, die Kellergeschossaußenwäünde vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.
Sanierungsbeschreibung
Zur Vermeidung des weiteren kapillaren Feuchtetransportes war es notwendig, eine nachträgliche horizontale Abdichtung vor kapillar aufsteigender und eine nachträgliche Vertikalabdichtung vor seitlich eindringender Feuchtigekit einzubauen. Im Zuge der Vertikalabdichtung mittels kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung wurden die Gebäudeaußenwnde mit einer 80 mm starken Wärmedämmung versehen, welche den Wärmeverlust im inneren stark begrenzen und so bei einem geringen Energiebedarf für ein angenehmes Raumklima sorgen.