Jugendstilvilla in Berlin-Hermsdorf

Jugendstilvilla
Drewitzer Straße

In dem Objekt wiesen Bereiche der Souterrain-Außenwände deutliche Feuchtigkeitsschäden in Form von Verfärbungen, Putzhohllagen und Abplatzungen sowie Salzausblühungen auf. In einigen Teilbereichen bildeten sich bereits Schimmelpilzkulturen.

Die Analyse der Feuchtigkeitsmessungen ergab, dass aufgrund nicht vorhandener bzw. nicht mehr funktionsfähiger Gebäudeabdichtungen kapillare Feuchtigkeit ungehindert ins Mauerwerk eindrang und aufstieg.

Sanierungsmaßnahmen

Zum Schutz vor weiterem Eindringen der Feuchtigkeit wurde eine nachträgliche Horizontalsperre mit Paraffin und – als Vertikalabdichtung – eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung angebracht. Als flankierende Maßnahme wurde der geschädigte Innenputz aufgrund der zu hohen Salzbelastung entfernt und durch einen Sanierputz ersetzt.

Abschließend wurde das Kontergefälle zum Haus hin beseitigt, um die permanente Wasserbelastung auf die Außenmauern künftig zu verhindern.

 

Villa aus der Gründerzeit

Gründerzeitvilla
Gründerzeitvilla

Bei dem Objekt handelt es sich um eine Villa aus der Gründerzeit.

Erd- und Obergeschoss werden als Wohnraum genutzt. Im Souterrain des Objektes befinden sich eine Arzt- und eine Physiotherapiepraxis. Die Nutzer der Souterrainräumlichkeiten klagten über Feuchtegeruch und beginnende Feuchtigkeitsschäden an den Außenwandbereichen.

Die Analyse der Feuchtigkeitsschäden ergab, dass das Gebäude keine funktionsfähigen Abdichtungen mehr besaß, was sich mit dem Alter des Gebäudes begründen lässt. Für eine weitere hochwertige Nutzung der Souterrainräume war es notwendig, die Kellergeschoss-Außenwände vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.

Sanierungsbeschreibung

Zur Vermeidung des weiteren kapillaren Feuchtetransportes war es notwendig, eine nachträgliche horizontale Abdichtung vor kapillar aufsteigender, und eine nachträgliche Vertikalabdichtung vor seitlich eindringender Feuchtigkeit einzubauen. Im Zuge der Vertikalabdichtung mittels kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung wurden die Gebäudeaußenwände mit einer 80 mm starken Wärmedämmung versehen, welche den Wärmeverlust im Inneren stark begrenzen und so bei einem geringen Energiebedarf für ein angenehmes Raumklima sorgen.

 

Einfamilienhaus in Berlin-Reinickendorf Kellersanierung von innen und außen

Vollunterkellertes Wohnhaus
Vollunterkellertes Wohnhaus

Bei dem Objekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus mit Vollunterkellerung. Das Gebäude wurde in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts erbaut.

Aufgrund der Nähe des Hauses zum Tegeler Flies kommt es, bedingt durch die Jahreszeit bzw. die Witterung, zum Anstieg des Grundwassers. Das drückende Wasser konnte über die Kellergeschoss-Außenwände in die Kellerräume eindringen.

Neben dem temporären Wassereintritt waren allgemeine Feuchtigkeitsschäden in Form von Putzausblühungen und Feuchtigkeitsflecken an den Kellergeschosswänden vorhanden.

Sanierungsbeschreibung

Die Hauptaufgabe bestand darin, durch den Einbau einer Ringdrainage dafür zu sorgen, dass kein drückendes Wasser im Bereich der Kellergeschosswände ansteht und somit der Lastfall drückendes Wasser in den Lastfall Bodenfeuchtigkeit umgewandelt wird. Zusätzlich wurden umfangreiche Dichtungsarbeiten durchgeführt. Dies beinhaltete den Einbau einer nachträglichen Horizontalabdichtung im ISOTEC-Paraffinverfahren gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit sowie der nachträgliche Vertikaldichtungseinbau gegen seitlich eindringende Feuchtigkeit.

Von außen unzugängliche Wandbereiche (durch Überbauung der Eingangstreppe) wurden durch ein Innendichtungssystem mittels mehrlagiger mineralischer Dichtungsschlämmen nach gründlichster Wandvorbereitung abgedichtet. In Teilbereichen der Kellergeschosswände wurden zusätzlich Sanierputzarbeiten durchgeführt.